Die meisten Lagerausfälle durch Verunreinigung wären vermeidbar. Wenn man früh genug misst.
Diese Woche durfte ich auf der Konferenz Schadensmechanismen an Lagern der VDI Wissensforum GmbH einen Vortrag halten – über impedanzbasierte Wälzlagerüberwachung und was sie bei Verunreinigungen wirklich sichtbar macht.
Die drei wichtigsten Ergebnisse von HCP Sense:
– In allen untersuchten Verunreinigungsszenarien gab es messbare Änderungen des Schmierungskennwerts – kein Szenario, das unsichtbar blieb
– Je schädigender die Verunreinigung, desto tiefer fällt der Kennwert – der Schweregrad ist quantifizierbar, nicht nur detektierbar
– Ausreichend große Schmierfilme reduzieren den Einfluss von Vorschädigungen auf Folgeschäden – Schmierung schützt auch dann noch, wenn die Oberfläche bereits kompromittiert ist
Verunreinigung bedeutet nicht automatisch: sofort tauschen, sofort stoppen. Es bedeutet: jetzt genau hinschauen. Den Zustand kennen. Dann entscheiden.
Danke an das Team um Caroline Körber für die tolle Organisation und an das Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung (MSE) – RWTH Aachen für die Möglichkeit das Testfeld zu besichtigen



